Trete ein in die Fliegerwelt des 2. Weltkriegs!

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Auf den Spuren der Geschichte

Die Flugzeugtypen im Überblick Dezember 1944 in den Ardennen. Die deutsche Wehrmacht führt eine der letzten Offensiven im Kampf gegen die Alliierten in Belgien durch.
Dies ist der Hintergrund zum Geschehen in der Flug- und Combat-Simulation "WWII Fighters" von Electronic Arts. Und es ist eine der besten Flugsimulationen, die es auf dem Markt gibt. Zwar ist dieses Spiel schon 1998 erschienen und so nicht mehr ganz taufrisch, es setzt aber mit seiner hochauflösenden Grafik und mit dem Realismus der Aktionen noch immer Maßstäbe.
Auf der Jagd Im wirklich gut gemachten Hauptmenue bewegt man sich durch ein Museum und kann dort in einzelnen Abteilungen verschiedene Aktionen durchführen:
So gibt es eine Abteilung "Historischer Hintergrund", in der man alles über die Ardennenoffensive erfährt. Unter "Luftstreitkräfte" werden die Maschinen aufgeführt, die bei dieser Schlacht beteiligt waren, des weiteren kann man sich über die eingesetzten Fahrzeuge informieren. Die Fliegerasse des 2. Weltkrieges auf deutscher sowie alliierter Seite werden ebenfalls in Bild und Ton bei Interviews vorgestellt.

Action ist angesagt

Fliegen über millitärische Gebäude Doch bei aller Historie darf man die Action dieses Spieles nicht vergessen. Im "Hangar" des Museums stehen sieben Flugzeugtypen bereit, mit denen sich der Spieler ins Getümmel wagen kann:
Die englische Spitfire MK IX, die amerikanischen Maschinen P38J, P47D und P51D Mustang sind auf alliierter Seite vertreten. Auf deutscher Seite kann sich der Pilot ins Cockpit einer Messerschmitt Bf-109 G-6, einer FW 190A8 oder aber in den Jet Messerschmitt Me 262A-1A schwingen.
Im Hangar erhält man technische Daten zu den einzelnen Maschinen und kann Probeflüge (ganz ohne Feindeinwirkung) unternehmen.

Nun wird's ernst...

Im Sturzflug In WWII-Fighters kann man entweder einen vorgegebenen Einzeleinsatz absolvieren oder im Multiplayer-Modus über Netzwerk oder Internet in einer Rotte auf Feindflug gehen (bis zu acht Spieler). Im Einzeleinsatz kann es darum gehen Bomberangriffe zu begleiten oder abzuwehren, militärische oder zivile Einrichtungen zu bekämpfen oder einfach den Luftkampf zu suchen.
Für die Perfektionisten gibt es einen wirklich sehr umfangreichen Einsatzgestalter, bei dem man von einzelnen Kompanien über Bodenfahrzeuge und Armeegebäuden auch alle Flugstaffeln zu einem Szenario zusammenstellen kann.
Versengt! Für die Faulen unter uns gibt's den Schnelleinsatz. Mit wenigen Mausklicken stellt man die gewünschte eigene Staffel zusammen, entscheidet welche Flugzeuge der Gegner fliegen soll und wie stark der Gegner sein darf.
Für Anfänger gibt es Trainingsmissionen, bei denen man Starts und Landungen, Bombardements, Raketen abfeuern, den Luftkampf und vieles mehr trainieren kann.

Das Gameplay

Flugzeug in Nahaufnahme Wer mit WWII-Fighters wirklich Spaß haben will, sollte auf einen Joystick oder auf ein Ruderpaddel nicht verzichten. Mit der Tastatur ist dieses Spiel allein nicht zu handhaben. Man nimmt Platz im realistischen Cockpit und kann per Joystick und/oder Maus den Kopf im Cockpit frei bewegen.
Anhand bestimmter Voreinstellungen kann das Programm den Realismus so weit treiben, dass der Pilot im Cockpit bspw. bei eng geflogenen Kehren ohnmächtig wird und die "Mühle" abschmiert. Bei Treffern im Triebwerken spritzt sogar Öl auf die Cockpitscheibe.
Selbst Angriffe auf Bomber werden so äußerst schwierig, denn der Gegner schießt zurück! Sonnenreflexe erschweren manchmal die Sicht, wenn man aus der falschen Richtung den Gegner anfliegt.
Die Ardennen im Winter bei klarem Wetter Die hervorragende Grafik zeigt eine winterliche Ardennenlandschaft mit realistisch anmutenden Gebäuden, die schon fast wie fotografiert wirkt. Beeindruckend sind die Bilder, wenn man im Morgengrauen auf die Jagd geht.
Nebel und Wolken werden ausgezeichnet dargestellt und wenn der Hintergrund nicht so ernst wäre, würde man vielleicht ein bisschen spazieren fliegen. Doch aufgepasst, jederzeit kann aus der Sonne ein gegnerischer Flieger auftauchen oder die Flak macht einem das Leben schwer.
Mit WWII-Fighters wird es eben nie langweilig...

Systemvoraussetzungen

Die Mindestkonfiguration von Electronic Arts reicht meist nicht aus, daher wird folgendes empfohlen:

Computer
Multimedia PC mit Pentium 300 MHz und höher
Arbeitsspeicher 64 MB RAM
Festplatte



300 MB wird für die Installation benötigt, aber wegen Auslagerungen beim Betrieb des Flugsimulators wird zusätzlich 700 MB freier Speicher empfohlen
Laufwerk 32-fach CD-ROM Laufwerk
Peripherie

3D-Videokarte mit 32 MB RAM, Voodo I, II oder Voodo Rush, Direct3D kompatibel
Betriebssystem

Windows 95, Windows 98 (auch Windows 2000, ME)
Verschiedenes

Soundkarte, Maus, Joystick, ev. Ruderpaddel, DirectX 5 oder höher


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Autor: Kai Bräutigam
Internet: http://fly.to/simrunway
Die Seite für den FluSi-Piloten - Leider nicht mehr Online!


© Kai Bräutigam & Schattenjaeger.de
Germany 2001