Befreie Britannia endgültig von dem grausamen Guardian!

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Systemanforderungen und Fazit



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Das Gameplay

Der Schrein des Mitleids wird wiederhergestellt Soweit eine kurze Einführung in "Ultima IX - Ascension". Im weiteren Verlauf des Spiels muss der Avatar alle acht Schreine wiederherstellen um sich dann im Finale dem Guardian zu stellen. Hierbei wird er tatkräftig von Raven unterstützt, die ihn mit ihrem Piratenschiff in die entlegensten Winkel Britannias bringt.
Zwischen den beiden entwickelt sich nach der Aufklärung einiger Missverständnisse sogar ein Liebesverhältnis. Sobald ein Schrein gereinigt wurde, erhält der Avatar von diesem eine Belohnung, indem nach seiner Wahl eines seiner Attribute (Stärke, Geschicklichkeit oder Intelligenz) heraufgesetzt wird. Hierbei beeinflusst die Stärke die Anzahl der Trefferpunkte und die Intelligenz die Anzahl der Manapunkte, welche zum Zaubern benötigt werden.
Ein Schnappschuss aus dem lavadurchzogenen Dungeon Deceit Das Zaubersystem wurde übrigens im Vergleich zu den vorherigen Ultima-Spielen stark vereinfacht. Unser Held benötigt neben seinem Zauberbuch nur noch Zauberspruchrollen, welche er unter Verwendung zauberspruchspezifischer Reagenzien in das Zauberbuch einbindet. Der eingebundene Zauberspruch steht dann immer zur Verfügung, das Vorhandensein bestimmter Reagenzien zur Ausübung des Zauberspruchs ist nicht mehr erforderlich.
Die Geschicklichkeit bestimmt, ob einer der Trainer Britannias in der Lage ist die Fertigkeiten unseres Helden im Umgang mit einer bestimmten Kampftechnik oder Waffenart (es werden Faustkampf, Ein- und Zweihändige- sowie Fernwaffen und Stäbe unterschieden) zu verbessern.
Das gefährliche Ultima IX-Monster Gazer (Gaffer) gibt es auch in der AD&D-Welt und wird dort Beholder (Betrachter) genannt Das Kämpfen, welches seit Ultima IV weitaus weniger im Vordergrund steht als bei den meisten anderen Rollenspielen, ist noch einfacher geworden. Die Monster verfügen über eine lausige AI (Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz) und sind relativ leicht zu besiegen.
Leider haben die Entwickler in Ultima IX auf die Implementierung des sog. Scheduling verzichtet. Dieses Feature sorgt seit Ultima V dafür, dass die NPCs einem personenbezogenen Tagesplan nachgehen.
Diese Schatzkiste entpuppte sich als gefährlicher Mimic Der Spieler kann die Bewohner einer Stadt dabei beobachten, wie sie morgens aus ihren Betten aufstehen, ihre Unterkünfte verlassen und ihren unterschiedlichen Tagewerken nachgehen um dann am späten Abend in der örtlichen Kneipe etwas Entspannung zu finden.
In Ultima IX sind die Leute, bis auf wenige Ausnahmen, immer am gleichen Ort anzutreffen. Dies geht einerseits zu Lasten der Atmospähre, andererseits kann sich der Avatar jederzeit mit allem Nötigen versorgen, da die Läden rund um die Uhr geöffnet sind.

Nebenquests und alte Bekannte

Shamino, der alte Freund des Avatars, nach seiner Befreiung aus dem Brunnen der Seelen Neben der Restauration der Schreine sind auch zahlreiche Nebenquests zu lösen. Dabei trifft der Avatar auf viele alte Mitstreiter aus den vorherigen Teilen der Serie, wie z.B. auf den Barden und Armbrustschützen Iolo, den Waldläufer Shamino oder die Druidin Jaana. Sogar der Paladin Dupre, der sich im zweiten Teil von Ultima VII geopfert hat, ist wieder mit dabei, wenn auch zunächst nur als Geist.
Auch der Kontakt zu Shamino gestaltet sich anfänglich etwas ungewöhnlich. Der Waldläufer hat sich auf eine spirituelle Reise begeben, um das Rätsel der Säulen zu lösen und dabei die uns geläufige Existenzebene verlassen. Gefangen in einer anderen Dimension kann er nur über Statuen der Spiritualität, welche im ganzen Land verstreut sind, zum Avatar sprechen.
Raven nimmt Abschied vom Avatar (*seufz*). Die Insel Terfin ist im Hintergrund zu erkennen Nachdem der Avatar gegen Ende des Spiels seinen Freund Shamino aus seiner misslichen Lage befreit hat, erfährt er von diesem die schreckliche Wahrheit über den Guardian. Er erkennt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, sein geliebtes Britannia endgültig von seinem gefährlichsten Widersacher zu befreien.
Auf der Insel Terfin nimmt der Avatar zum letztenmal seine Freundin Raven in den Arm und es kommt zum Showdown zwischen Gut und Böse.

Faszinierender Detailreichtum

Sonnenaufgang in Buccaneer` Den, der Pirateninsel mit Tradition Der erste, visuelle Eindruck von "Ultima IX - Ascension" ist beeindruckend. In keinem vorangegangenen Ultima wurde die Welt so detailiert und naturgetreu wiedergegeben.
So kann der Spieler z.B. den Lauf der Sonne zwischen ihrem farbenprächtigen Auf- und Untergang am Firmament beobachten. Die vorbeiziehenden Wolken wechseln ihre Gestalt und Farbe, mitunter verdunkelt sich der Himmel und es kommt zu heftigen Regenschauern. Nachts leuchten die Sterne und die beiden Monde Britannias verbreiten bei gutem Wetter genug Licht um dem Avatar das Reisen auch zu später Stunde zu ermöglichen.
Ein paar Häuser und Felder der Hauptstadt Britannias Die Tierwelt ist in ihrer Artenvielfalt eingeschränkt, wird aber sehr viel realistischer als in früheren Spielen dieser Serie dargestellt. Auch die Monster entsprechen in ihrem Aussehen eindrucksvoll den Abbildungen älterer Anleitungshefte.
Die diversen Ortschaften und Schauplätze von Ultima IX sind abwechslungsreich gestaltet. Es gibt Wälder und Seen, karge Felsformationen, Pfade die in schneebedeckte Gebirgslandschaften hineinführen und todbringende Sümpfe.
Sonnenuntergang in Trinsic, der ehrfürchtigen Heimstadt der Paladine In Ambrosia, der unter Wasser liegenden Stadt der Gargoyles, sorgt das ständige Knacken der vor den Wasserfluten schützenden Kuppel für eine stimmungsvoll bedrohliche Atmospähre. Im Dungeon Covetous, der alten Eisenmine in der Nähe Minocs, erzeugen Skelette und andere Untote das Gefühl in einem Horrorstreifen mitzuspielen. Der Stygische Abgrund auf der Insel des Avatars schließlich bietet Zutritt zu surrealen Traumlandschaften.

Autor: Sir Cabirus Dragon
Internet: SirCabirus.de
http://www.SirCabirus.de
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