Heftige Hardwareanforderungen und eine abschließendes Fazit!

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Gameplay und Grafik
-Systemanforderungen und Fazit-



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Die Systemanforderungen

Ein Schnappschuss aus dem Gebirge Bezahlt wird der neue Detailreichtum durch (besonders für die damaligen Verhältnisse astronomischen) Anforderungen an die Hardware. Hierbei ist ein guter Ausbau des Hauptspeichers (256 MB sollten es schon sein) entscheidender als die Schnelligkeit der CPU. Das Spiel setzt eine schnelle 3D-Grafikkarte voraus, wobei über die Glide-Schnittstelle eine höhere Performance als über Direct3D erzielt wird. Hier merkt man dem Spiel die lange Entwicklungszeit an, DirectX war Mitte der neunziger Jahre noch kein Thema.

Hardware (min):
266 MHz CPU (oder Intel(R) 200 MHz Pentium Pro), 128 MB RAM, 600 MB Festplattenplatz, 3D-Karte mit 8 MB, 8fach CD-ROM

Hardware (ideal):
400 MHz CPU, 512 MB RAM, 1,6 GB Festplattenplatz, 3D-Karte mit 16 MB und Glide-Unterstützung, 8fach CD-ROM, Soundkarte mit Dolby Surround(R) und Environmental Audio(TM)

Schwächen

Der Eingang zur Geistermine Leider trüben auch schwerwiegendere Dinge den ungetrübten Spielgenuss. So durchbricht z.B. der Avatar mitunter den Boden und findet sich in einer Art Zwischenwelt wieder, welche dem Spieler zwar einen interessanten Einblick in den internen Aufbau des Spiels vermittelt, das weitere zielorientierte Verfolgen dieses Spielstandes aber unmöglich macht.
Überhaupt war das Spiel, als es in der englischsprachigen Originalversion im November 1999 auf den Markt kam, ziemlich fehlerbehaftet. Daraufhin wurde die deutschsprachige Version erst vier Monate später veröffentlicht, nachdem die Entwickler das Spiel überarbeitet und die gröbsten Fehler behoben hatten.
Für die Besitzer der amerikanischen Ausgabe wurden in der Zeit zwischen November 1999 und Februar 2000 insgesamt drei Patche herausgegeben.

Eigenes Fazit

Eine Szene aus dem Dungeon Covetous in der Nähe der Ortschaft Minoc Eine abschließende Bewertung von "Ultima IX - Ascension" gestaltet sich schwierig. Es kommt ganz darauf an, aus welcher Richtung und mit welchen Erwartungen man auf dieses Spiel blickt. Das Spiel erreicht mit der erzählten Geschichte weder die Komplexität seiner Vorgänger noch kann es dem Anspruch genügen, alle offenen Handlungsfäden zu einem Ende zu spinnen.
Unterwegs mit der magischen Gondel über den Dächern von Moonglow Der Plot ist schlüssig aber unbefriedigend, viele Fragen bleiben unbeantwortet. Ultima Fans, die einen krönenden Abschluss der Serie erwartet haben, werden daher manche Enttäuschung einzustecken haben.
Andererseits läßt die verwendete 3D-Engine den Spieler in einem Maße in Britannia eintauchen, wie noch niemals zuvor, so dass Freunde der Ultima Underworld Serie mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen werden. Mir persönlich hat das Spiel, mit einigen Abstrichen, gut gefallen und viel Freude bereitet.

Der Endgegner (im wahrsten Sinne des Wortes) in seiner Festung auf Terfin Mittlerweile habe Fans eine Reihe von eigenen Patchen veröffentlicht, die unter anderem der Geschichte durch Abänderung der (englischsprachigen) Dialoge mehr Tiefgang geben (das Feature, die gesprochenen Texte über Lautsprecher wiederzugeben muss in diesem Fall abgeschaltet werden) und die AI der NPCs verbessern.
Die Patches sind auf der Website 'Fans for Ultima' unter folgender Adresse erreichbar:
http://www.fansforultima.com/ultima9/downloadsu9.htm

Autor: Sir Cabirus Dragon
Internet: SirCabirus.de
http://www.SirCabirus.de
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