Die realistischste Kriegssimulation weit und breit!

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Das Spiel

Operation Flashpoint kam im Sommer 2001 in die Geschäfte. Das Spiel wurde von Bohemia Interactive programmiert und wird von Codemasters vertrieben. Es ist eine äußerst realistische Kriegssimulation, die man allein und über das Internet oder Netzwerk mit anderen Spielern zocken kann.

Die Story

Der Einsatz beginnt Operation Flashpoint spielt 1985 im Kalten Krieg. Unbekannte Gegner haben mehrere Inseln der USA angegriffen. Schließlich kommt heraus, dass der russische General Guba seine Truppen auf der Insel Everon platziert hat, um letztendlich Gorbatschow zu stürzen und die Macht an sich zu reißen.
Du (meistens als Soldat David Armstrong) wirst auf der Nachbarinsel stationiert und musst von dort aus Everon befreien und so Guba daran hindern, dass er seinen Plan verwirklicht.

Das Gameplay

Um es gleich vorweg zu nehmen, kein Action-Spiel kann in Puncto Realitätsnähe mit Operation Flashpoint mithalten. Wird man am Bein angeschossen, kann man nur noch robben, ein Schuss in ein lebendswichtiges Organ bedeutet den sofortigen Tod.
Vor dem Start die Einsatzbesprechung Das Ganze gibt es auch bei Fahrzeugen. Schießt man auf die Reifen, werden sie platt und das Auto ist unbrauchbar. Schießt man mit einer Panzerfaust auf einen Panzer und trifft nur das Fahrwerk, ist er mit großer Wahrscheinlichkeit noch fähig zu schießen. Trifft man dagegen höher, wo die Wucht den ganzen Panzer trifft, ist dieser gleich ganz hinüber.
Auf dem Schlachtfeld werden Kugeln vom Wind aus der Bahn geworfen und nach einer bestimmten Entfernung verlieren sie an Höhe. Auch wenn ein Fahrzeug/Panzer an einer Steigung zum stehen kommt, rollt es zurück und bei der Weiterfahrt wird durch die Steigung die Geschwindigkeit beeinträchtigt.
Ich den verschiedenen Missionen ist man anfangs zu Fuß, während man später auch Panzer fährt und einen Helikopter fliegt. Dabei lautet eigentlich nie der Auftrag alles platt zu machen, was sich bewegt, sondern man muss schon mit einer Idee an die Aufträge gehen, wie man die Missionen am wenigsten auffällig erledigt. Andernfalls wird sich das Überleben äußerst schwierig gestallten.
Im Team zum Angriff Es stehen viele verschiedene Waffen zur Verfügung, manchmal kann man sogar aussuchen, welche man haben will. Da gibt es alles vom M60 MG über die AK 74 bis zum M21 Scharfschützengewehr. Wie man diese Waffen einsetzt, ist einem selbst überlassen.
Ob man sich hinlegt, hockt oder steht, wirkt sich auf die Tarnung aus und in manchen Missionen kann man durch solches Tarnverhalten den Gegner äußerst schmerzlich überraschen. Man muss sich schon mal ein paar Tricks einfallen lassen, denn die Gegner sind mit einer sehr guten KI (künstliche Intelligenz) ausgestattet.
Hat man die Kampagne und alle Einzelspielermissionen durch, kann man immer noch seine eigenen Einsätze mit dem Missionseditor erstellen. Dies ist zwar ein bisschen kompliziert, aber man findet sich schnell ein und die ausführliche Anleitung hilft eigentlich bei jeder Frage. Und am besten: man kann auch mit den Ost-Einheiten spielen, die man sonst nicht kennen lernt.

Die Steuerung

Im Panzer Die Steuerung ist frei konfigurierbar. Obwohl man eigentlich viele Tasten benötigt, kommt sogar ein Anfänger gut damit zurecht, da man alle Tasten auf einem Pappdreieck aufgezeichnet mitbekommt, welches auch noch schön mit Beispielbildern verziert ist (Heli, Fahrzeug, Mensch von oben).
An die Fahrzeug- bzw. Hubschraubersteuerungen muß man sich erst gewöhnen - man lenkt diese Vehikel zwar wie Menschen, sie reagieren aber anders. Besonders beim Helikopter sollte man erst mal üben, sonst trifft man kein einziges Ziel und fliegt gegen Bäume...

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Autor: Dr. Schredder
E-Mail: dr.schredder@t-online.de
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