
Operation Flashpoint spielt 1985 im Kalten Krieg. Unbekannte Gegner haben mehrere Inseln der USA
angegriffen. Schließlich kommt heraus, dass der russische General Guba seine Truppen auf der Insel
Everon platziert hat, um letztendlich Gorbatschow zu stürzen und die Macht an sich zu reißen.
Du
(meistens als Soldat David Armstrong) wirst auf der Nachbarinsel stationiert und musst von dort
aus Everon befreien und so Guba daran hindern, dass er seinen Plan verwirklicht.
Um es gleich vorweg zu nehmen, kein Action-Spiel kann in Puncto Realitätsnähe mit Operation
Flashpoint mithalten. Wird man am Bein angeschossen, kann man nur noch robben, ein Schuss in
ein lebendswichtiges Organ bedeutet den sofortigen Tod.

Das Ganze gibt es auch bei Fahrzeugen.
Schießt man auf die Reifen, werden sie platt und das Auto ist unbrauchbar. Schießt man mit einer
Panzerfaust auf einen Panzer und trifft nur das Fahrwerk, ist er mit großer Wahrscheinlichkeit
noch fähig zu schießen. Trifft man dagegen höher, wo die Wucht den ganzen Panzer trifft, ist
dieser gleich ganz hinüber.
Auf dem Schlachtfeld werden Kugeln vom Wind aus der Bahn geworfen und nach einer bestimmten
Entfernung verlieren sie an Höhe. Auch wenn ein Fahrzeug/Panzer an einer Steigung zum stehen
kommt, rollt es zurück und bei der Weiterfahrt wird durch die Steigung die Geschwindigkeit
beeinträchtigt.
Ich den verschiedenen Missionen ist man anfangs zu Fuß, während man später auch Panzer fährt
und einen Helikopter fliegt. Dabei lautet eigentlich nie der Auftrag alles platt zu machen,
was sich bewegt, sondern man muss schon mit einer Idee an die Aufträge gehen, wie man die
Missionen am wenigsten auffällig erledigt. Andernfalls wird sich das Überleben äußerst schwierig
gestallten.

Es stehen viele verschiedene Waffen zur Verfügung, manchmal kann man sogar aussuchen,
welche man haben will. Da gibt es alles vom M60 MG über die AK 74 bis zum M21 Scharfschützengewehr.
Wie man diese Waffen einsetzt, ist einem selbst überlassen.
Ob man sich hinlegt, hockt oder
steht, wirkt sich auf die Tarnung aus und in manchen Missionen kann man durch solches
Tarnverhalten den Gegner äußerst schmerzlich überraschen. Man muss sich schon mal ein paar
Tricks einfallen lassen, denn die Gegner sind mit einer sehr guten KI (künstliche Intelligenz)
ausgestattet.
Hat man die Kampagne und alle Einzelspielermissionen durch, kann man immer noch seine eigenen
Einsätze mit dem Missionseditor erstellen. Dies ist zwar ein bisschen kompliziert, aber man findet
sich schnell ein und die ausführliche Anleitung hilft eigentlich bei jeder Frage. Und am besten:
man kann auch mit den Ost-Einheiten spielen, die man sonst nicht kennen lernt.

Die Steuerung ist frei konfigurierbar. Obwohl man eigentlich viele Tasten benötigt, kommt sogar
ein Anfänger gut damit zurecht, da man alle Tasten auf einem Pappdreieck aufgezeichnet mitbekommt,
welches auch noch schön mit Beispielbildern verziert ist (Heli, Fahrzeug, Mensch von oben).
An die
Fahrzeug- bzw. Hubschraubersteuerungen muß man sich erst gewöhnen - man lenkt diese Vehikel zwar
wie Menschen, sie reagieren aber anders. Besonders beim Helikopter sollte man erst mal üben, sonst
trifft man kein einziges Ziel und fliegt gegen Bäume...