
Das 3. Spiel der Jedi Knight Reihe: Jedi Academy!
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In
Lucas Arts drittem 3D Action Titel der
Jedi Knight Reihe wird der Spieler Stück für Stück
zum Jedi Ritter ausgebildet.
Die Programmierung des am 18. September 2003 erschienenen Titels übernahm dabei
Raven Software, die unter Anderem schon den
Egoshooter
Elite Force
entwickelten.

Zu Begin wählen wir unseren Charakter aus sechs unterschiedlichen Rassen. Anschließend dürfen
Lichtschwertgriff unter anderem und Farbe bestimmt werden. Unabhängig von unserer Wahl ist unser
Name Jaden. Jaden ist Jedi Schüler in Luke Skywalkers Akademie auf Yavin IV. Sein Lehrmeister ist
der den Jedi Knight Veteranen gut bekannte Kyle Katarn.
Natürlich ist wie in jedem Star Wars Titel
mal wieder die Galaxis in Gefahr. Diesmal sammelt ein geheimnisvoller Kult in der Galaxis
Machtenergie um einen Sith Lord wiederzuerwecken.

Das kann Luke Skywalker und sein neugegründeter
Jedi Orden selbstverständlich nicht auf sich sitzen lassen. So werden wir also mit Lichtschwert
und diversen andern Waffen losgeschickt der Sache auf den Grund zu gehen.
Hierbei kommt man
dreimal im Spiel in ein Missionsauswahlmenü in der man die Reihenfolge seiner Abenteuer frei
bestimmen darf. In diesen Menüs müssen jeweils vier der fünf verfügbaren Missionen erfolgreich
bestanden werden, um die Hauptgeschichte voran zu treiben.
Jedi Academy spielt sich trotz seiner Vielfalt an Akrobatik- und Kampfmanövern erstaunlich einfach.
Schon mit wenig Übung läuft der Spieler Wände entlang und wirbelt durch Gegner Ansammlungen.

Trotz
einer großen Auswahl an Feuerwaffen zentriert sich Jedi Academy eindeutig auf eine Waffe:
Das Lichtschwert. Mit einfachen Tasten Kombinationen und Mausbewegungen vollführt Jaden die
spektakulärsten Manöver. Versetzt man einem feindlichem Jedi den Todesstoß, wechselt das Spiel
in eine 360 Grad Zeitlupen Einstellung, was extrem cool aussieht. Später im Spiel hat der Spieler
sogar die Wahl, ob er mit zwei Lichtschwertern oder einem Doppellichtschwert kämpfen will.
Nebst Lichtschwert ist Jadens wichtigstes Hilfsmittel die Macht. Mithilfe diverser Macht-Fähigkeiten,
heilt er sich, lässt Blitze aus seine Fingern schießen oder springt über weite Entfernungen.
Eine Fähigkeit ermöglicht sogar für kurze Zeit Jadens Geschwindigkeit so zu erhöhen, dass alles
um ihn herum á la Matrix in Zeitlupe abläuft.

Die Missionen unterscheiden sich stark von den Vorgängern. Statt von einem Ende des Levels zum
anderen zu rennen um nervige Schalterrätsel zu lösen, setzt Raven Software auf eher gradliniges
Leveldesign. Dennoch wird mehr Abwechslung als in den anderen Teilen geboten.
In einer Mission
z.B. kämpft man nicht, sondern sammelt Droidenteile, ohne sich von einem Sandwurm fressen zu
lassen. In einer anderen wiederum liefert man sich heiße Verfolgungsjagden auf Speederbikes.

Kurzum: Weniger Rätsel und mehr Action! Nach bestandener Mission, darf man seine Fähigkeiten
verbessern. Hierbei hat man Zugriff auf dunkle und helle Fähigkeiten der Macht. Eine endgültige
Entscheidung über die eigene Gesinnung wird allerdings erst recht spät getroffen. Dies ist eine
einmalige Entscheidung und wirkt sich nur auf die letzen beiden Level aus. Die Spielweise
beeinträchtigt im Gegensatz zu dem Vorgänger "Knights of the Old Republic" die Gesinnung des Charakters
nicht.
Der Multiplayer Modus liefert eine neben Standart Modi wie Deathmatch das spaßige Duell,
bei dem zwei Spieler mit Lichtschwertern und Macht Fähigkeiten gegeneinander antreten.
Weiterhin wird ein Spielmodus der Team Fortress ähnlich ist geboten. Mit verschiedenen
Klassen muss jedes Team bestimmte Ziele auf einer Karte erfüllen.
Jedi Academy basiert auf der etwas veralteten Quake 3 Engine. Dennoch wirkt die Optik keinesfalls
verstaubt, ohne dabei allzu hohe Hardware Anforderungen zu haben. Besonders die Animationen in den
Lichtschwertkämpfen sind sehr gut gelungen.
Auf einem Athlon 1200+ mit Geforce 2 MX Karte und
256 MB Ram war gutes Spielen möglich.
Dieses Spiel ist Star Wars pur! Mir hat besonders die freie Wahl von Aussehen, sowie des
Lichtschwertes gefallen. Die Kämpfe sind gut und spektakulär umgesetzt.

Das Leveldesign
wird nie langweilig und es gibt nur wenige Hänger im Spielfluss.
Dank Quicksave und Kontrollpunkten
bleibt allzu großer Frust aus. Als alter Star Wars Fan hat es mich besonders gefreut, dass Luke
Skywalker vom Original Synchronsprecher aus den Filmen synchronisiert wird. Ich hätte mir noch
gewünscht zwischen meinen Abenteuern die Jedi Akademie erkunden zu können, sowie mich mit den
anderen Schülern und Lehrern zu unterhalten. Das hätte die „Ich werde ein Jedi“ Atmosphäre noch
verstärkt.
Erfahrene Spieler brauchen ca. 15-20 Stunden um den Abspann zu sehen, was aufgrund der
großen Abwechslung die geboten wird für mich in Ordnung ist.
Mein Fazit: Ein Top Action Titel – nicht nur für Star Wars Fans!
Link: offizielle "Jedi Academy"-Seite von Lucas Arts
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