
Der Tod ist sein Auftrag!
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Im Dezember 2000 erschien das, aus dem Hause
IO-Interactive stammende,
Action-Adventure "Hitman: Codename 47" welches von
Eidos Interactive vertrieben
wird.
Die Engine kann mit anderen sehr gut Schritt halten. Realistische Licht- und
Schatteneffekte, sowie die exzellente Physik Engine, machen dieses Spiel zu
einem Muss für Action und Adventure Fans. Die architektonisch korrekten Maps
wurden mit viel Liebe zum Details erstellt. Auch die künstliche Intelligenz
ist nicht von schlechten Eltern.
Die Steuerung mag Anfangs etwas ungewohnt erscheinen, wenn man sich aber erst
mal an sie gewöhnt hat, möchte man sie nicht mehr missen.

In "Hitman: Codename 47" übernimmt man die Rolle eines Auftragskiller, dem Hitman.
Der Hitman ist ein Klon, der nur gezüchtet wurde um die Aufträge seines Auftraggebers,
der sich "Die Agentur" nennt zu erfüllen. Als Hitman muss man Bandenkriege entfachen,
Triaden-Bosse umbringen und Terroristen jagen. Für diese Aufgaben steht einem ein gut
gemischtes Arsenal an Waffen zur Verfügung, von Pistolen bis hin zur Minigun ist
eigentlich alles dabei.
Trotz der großen Auswahl an Waffen ist rummballern nicht immer das Richtige. Die
Agentur zahlt zum Beispiel nicht für getötete Zivilisten, sondern zieht Geld von
dem, was man normalerweise für den Auftrag bekommen würde, ab.
Das Spiel fängt damit an, dass der Hitman in einem kleinen Raum, festgeschnallt auf
einer Pritsche, aufwacht und einer Prüfung unterzogen wird. Während dieser Prüfung
bietet sich dem Hitman die Möglichkeit zu fliehen.

Nach diesem sogenanten Training beginnt das Spiel erst richtig. Von nun an muss man
in Hong-Kong den Triaden das leben schwer machen, in Budapest einem Terroristen eine
Bombe rauben und ihn ausschalten, in Rotterdamm einem Schmuggler das Handwerk legen
und in Peru einen Drogenbaron zur Strecke bringen.
Im Laufe des Spiels bekommt man immer wieder kleine Zwischensequenzen zu sehen, in
denen man im Dunkeln stehende und sich unterhaltende Personen sieht. Diese
Zwischensequenzen sind als Rückblick in die Zeit, bevor Hitman geklont wurde,
gedacht.
Mit der Zeit findet man heraus wer diese im Dunkeln stehenden Männer sind und
nachdem man eine ganze Horde von Hitman-Klonen erledigt hat, steht man seinem
Schöpfer Auge in Auge gegenüber.....

Wie Anfangs schon erwähnt muss man sich an die Steuerung erst gewöhnen,
aber das geht recht schnell. Dafür ist ja auch das Training da.
In den Bewegungen ist der Hitman eigentlich nur in punkto Springen eingegrenzt.
Springen kann Hitman nur an bestimmten Punkten im Spiel, die vorprogrammiert
wurden.
Für die erfolgreiche Erfüllung der Aufträge gibt es mehrere Möglichkeiten.
Entweder man ballert sich, wie in Ego-Shootern, den Weg frei oder man sucht
sich Alternativen, welche manchmal schlauer sind, da man sonst schnell
eine Horde Gegner hinter sich her rennen sieht.
Man kann z.B. die Kleidung der ausgeschalteten Personen an sich nehmen um
unbeobachtet irgendwo einzudringen. Des weiteren kann und sollte man die
Leichen im wahrsten Sinne des Wortes um die Ecke bringen, was heisst,
dass man die Leichen ziehen kann um sie zu verstecken.

Das Minimum der Hardware-Anforderungen ist ein Pentium 2 mit 266 Mhz, eine
3D Grafikkarte und 64 MB RAM. Dann ist "Hitman: Codename 47" zwar spielbar, aber nicht wirklich
zu empfehlen, denn sobald ein bischen Leben auf den Monitor kommt wird es
ziemlich ruckelig.
Wenn man das Spiel richtig geniessen will, muss
man schon einen PC mit 500 MHz, einer GeForce oder Voodoo 3 Grafikkarte und
128 MB RAM haben.

Hitman ist nichts für Anfänger, der Schwirigkeitsgrad ist gerade für Anfänger
selbst auf der leichtesten Stufe ganz schön happig. Es sind ein bißchen zu wenig Level
vorhanden, die es aber dennoch (bis auf wenige Ausnamen) in sich haben.
Ein weiterer
Minuspunkt ist, dass es zur Zeit noch keinen Map Editor und keinen Multiplayer
Modus gibt. Dennoch ist Hitman eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe.
Die Umgebung, der Realismus und der Höllenspaß, den man dabei hat, machen es zu einem
Spiel, dass eigentlich in keinem Regal fehlen dürfte.
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