
Half-Life wurde von der Firma
Valve programmiert und wird von
Sierra
vertrieben und auch von Sierra supported. Der Erscheinungstermin von
Half-Life verschob sich seit dem eigentlichem Ausgabetermin Ende 1997
ständig weiter nach hinten, bis im November 1998 sich das Warten gelohnt
hatte und die englische Version in der Regalen stand, die daraufhin
auch schon gleich auf dem Index landete.
Es folgte eine zensierte
deutsche Version ohne Blutszenen, die auch bis heute noch erhältlich ist.

Das Spiel ist mit seinen Mods einer wenn nicht sogar der zurzeit am meisten gespielte 3D-Shooter
im Netz. Auf LAN-Parties ist das Spiel ein fester Programmpunkt wie das Amen in der Kirche ;-).
Half-Life besticht im Singleplayer vor allem durch seine ausgezeichnete Story, die Grafik, die auf
der 3D-Engine von Quake 2 basiert ist dafür schon ein wenig älter und auffallend eckig.
Die Atmosphäre des Spiels ist einfach klasse! Man ist im Spiel ständig unter Spannung,
da hinter jeder Ecke unerwartet eine Kreatur auftauchen könnte.
Dieser Umstand, alle ruhig plötzlich kommt ein Gegenspieler, verleiht auch dem Multiplayer
eine geladene Atmosphäre, ein guter Grund für Half-Life's Erfolg als Multiplayerspiel.
Außerdem muss man nicht nur ballern, sondern auch
taktisch vorgehen können um die unzähligen nicht zu schwierigen Aufgaben zu
lösen und die hartnäckigen Alliens zur Strecke zu bringen.

Du schlüpfst in die Rolle des Wissenschaftlers Freeman, der, nachdem
er an einem mißlungenen Experiment erheblich mitgewirkt hat, dessen
Auswirkungen bekämpft.
Denn durch das fehlgeschlagene Experiment
wird es Kreaturen aus der Welt "Zen" möglich die Erde zu betreten
um dort Schrecken zu verbreiten und die Herrschaft zu übernehmen.
Doch nicht nur diese Kreaturen sind gegen dich gerichtet, auch die US-Army hat dich auf ihre
Abschußliste gesetzt, denn der Auftrag der gut animierten, mit reichlich KI
(künstlicher Intelligenz) ausgestatteten Soldaten lautet, alles Lebendige in dieser
Forschungsstation auszurotten.
Nur die übrigen Wissenschaftler
und die Wachmänner sind auf deiner Seite um das Rätsel von der eigentlichen
Ursache dieser gewaltigen Katastrophe zu lösen.

Für Half-Life gibt es unendlich viele Modifikations. Bei
PlanetHalf-Life kann man sich einen guten Überblick verschaffen, doch
sind natürlich nicht alle besonders gut.
Ich kann an Mods besonders "CounterStrike",
"War in Europe" und das offizielle Mod "Opposing Force" empfehlen. Die
ersten beiden sind reine Multiplayer Mods, während "Opposing Force" zusätzlich noch
einen sehr guten Singelplayermodus liefert.
Tipps für den Singelplayer

Der Singelplayer ist eigentlich ohne große Probleme durchzuspielen,
nach geringer Zeit probieren schafft man eigentlich jede Stelle, so
dass man die
Cheats erst nach einer Bewältigung des
Spiel benutzen sollte, um sich nicht den Spielspass zu versauen.
In einer
aussichtslosen Lage sind sie aber natürlich eine gute aber ehrlose Hilfe.
Im dritten Level musst du ein Kraftwerk für die Energiegewinnung
wieder in Gang bringen. Bei dem riesigen Belüftungsventilator wirfst du nach dessen
Einschaltung Handgranaten von oben in den Schacht auf die Rotoren, die durch die strömende Luft
nach oben getragen werden.
Dadurch werden Bretter beim Schachtdeckel
weggesprengt. Nun springst du selber in den Ventilator, wodurch du auch
nach oben getragen wirst und dort einen Lüftungsschacht betreten kannst. Bis ich selbst
darauf gekommen bin, ist einige Zeit ins Land gestrichen, deshalb erwähne ich das Rätsel hier.
In Level 15 "Gonarch's Versteck" (ein äußerst hartes Level) gibt es Heilungspfützen
(1.Ebene: kleine Insel; 2.Ebene: verstecktes Loch im Boden; 3. Ebene: nach Gonarch's Einäscherung im Boden)!
Bleibe in diesem Abschnitt unbedingt in Bewegung, um den
Spinnenbabies und der Säure von Gonarch zu entkommen. Nach einigen
Treffern auf den Gebärsack von Gonarch wird dieser durch das Netz
laufen. Folge ihm in den nächsten Raum.
Nutze dort das
Loch im Boden zu deinem Vorteil. In der dritten und letzten Ebene
musst du Gonarch von unten bekämpfen.
Nachdem dieser durch das
Netz fällt, wird er bald darauf von der riesigen Scherenpflanze(?) ausgeschaltet.
Den Endgegner kann man ganz einfach besiegen. Erst zerstörst du die
Kristalle, an denen er sich immer wieder heilt. Dann springst du mit
einem Springfeld hinter eine Zacke auf einer dieser dort vorhandenen Vorsprünge.
Hinter einem der Zacken kannst du gut stehen und deine Munition verschießen, während
der Endgegner nur den Felsen vor dir trifft. Nach einiger Zeit öffnet sich der
Kopf des Endgegners, indem sich ein leuchtender Kristall befindet.
Mit
der Hilfe eines Springfeldes schießt du auf diesen Kristall und das Spiel
ist beendet.
Bei Half-Life kann man meistens in vorherige Levels zurückkehren.
Das lohnt sich fast immer, besonders wenn dort noch funktionierende
Medizin- und Enregiestationen sind.
Aber es ist natürlich auch
sehr zeitaufwendig und ist deshalb nur in wenig rosigen Situationen
empfehlenswert.
Die Aliens und die Soldaten schalten sich oftmals gegenseitig aus,
weshalb es manchmal besser ist zu warten.
Gegen die kleinen grünen Viecher, die einem ins Gesicht springen
ist die Pistole die beste Waffe.
Aber auch das Brecheisen tut gute Dienste, wenn man Munition sparen will.
Man sollte immer alle Wachmänner und Wissenschaftler ansprechen.
Die Wachmänner folgen einem und helfen im Kampf.
Das ist vor allem
in der deutschen Version hilfreich, da die Feinde auf die Wachleute
bzw. Wissenschaftler schießen, diese aber nicht sterben.
Die Wissenschaftler öffnen einem Türen oder sagen was zu tun ist.
Als gute Allroundwaffe hat sich vor allem das Maschinengewehr bewährt. Es ist gegen fast alle Gegner sehr wirkungsvoll und Munition
findet man auch genug dafür.
Oft speichern ist immer gut.
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