Die Charaktere des Spiels sind alle
hervorragend und mit teilweise bekannten Schauspielern besetzt (Dean Erickson, Peter J.
Lucas) und in der deutschen Version gut synchronisiert.
Trotzdem ist die Originalfassung
jedem als ungeschlagen ans Herz zu legen! Die Akteure sind so überzeugend, dass das Spiel
bei vielen einen hohen Suchtfaktor auslöst... .
Das Handling ist im Großen und Ganzen
sehr angenehm. Man benutzt einen einfachen Cursor, der sich in ein Schwert verwandelt,
wenn man mit einem Gegenstand oder einer Person interagieren kann.
Der Nachteil hierbei
ist, dass der aktive Cursor eben keine nähere Charakterisierung aufweist, sondern nur die
Möglichkeit zu einer unbekannten Aktion. Beim Benutzen wird dem Spieler die Lösung des
Rätsels daher eventuell "geschenkt".
D.h. wenn man sich einen Gegenstand
eigentlich nur ansehen wollte, kann es passieren, dass die Person den Gegenstand
automatisch schon benutzt und ohne eigenes Zutun die Lösung hervorruft.
Diese Kritik gilt
aber generell allen aktiven Cursors dieser Art, nicht nur dem in diesem Spiel.

In der Fußzeile des Spielfensters sind das Optionenfenster, das Inventoryfenster, das Fenster mit den
bereits gelaufenen Filmen und das Fenster mit den bereits geführten Gesprächen
anwählbar.
Das Handling des Inventoryfensters ist etwas gewöhnungsbedürftig: Mit Hilfe
einer Lupe kann man Gegenstände vergrößern, was soweit nicht schlecht ist. Wenn man
aber nach der Betrachtung das Vergrößerungsfenster schließt, wird automatisch das
Inventoryfenster mit zugemacht, was ein wenig stören kann, wenn man länger im Inventory
stöbern will. Zumindest ist der gerade aktive Gegenstand links von den Optionen danach
immer eingeblendet.
Weiterhin habe ich das Optionenfenster links unten anfangs nicht als
solches erkannt und nicht angeklickt. Es hätte meiner Meinung nach eindeutiger
gekennzeichnet werden können. Der aktuelle Standort sowie die
augenblickliche Punktzahl sind im schmalen Kopfrahmen stets sichtbar.
"The beast within" enthält als FMV-Game im
Gegensatz zu seinem Vorgänger natürlich zahlreiche Videosequenzen, die mir persönlich
sehr gut gefallen haben, aber den aktionsorientierten Spieler möglicherweise stören.
Durch einen Mausklick können die Filme aber leicht übersprungen werden.
Für "The beast
within" wurde übrigens eigens eine Opernsequenz geschrieben, die für mich zu den
absoluten Highlights des Spiels gehört.
486/33
8 Mb RAM
SVGA Videokarte
20 Mb freier Festplattenspeicher
2faches CD-ROM-Laufwerk
Soundkarte
Dieses Adventurespiel ist eines der
wenigen Beispiele für gutes FMV. Trotz vieler Videosequenzen bietet es ausreichend
Handlungsraum für den Spieler, wenn auch nicht so viel wie bei seinem Vorgänger.
Die
spannende Geschichte, die interessanten historischen Fakten und die ausgezeichneten
Schauspieler machen "The beast within" für mich zu meinem persönlichen Gabriel
Knight-Favoriten.
-Gabriel Knight II Startseite-
© Susanne Würfel & Schattenjaeger.de
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