"Gabriel Knight I - Sins of the Fathers" ist ein klassisches Adventure, das 1994 von Sierra veröffentlicht
wurde. Mit neueren PCs können eventuell ein paar kleinere Problemchen beim Spielen auftreten, denn dieses
Kultspiel, dass auch heute noch eine Fangemeinde hat, fühlt sich erst auf einem 486er mit gutem alten DOS so richtig wohl.
Trotz dieses Umstandes funktioniert es bei mir unter Win98 aber gut.

In der Story des Spiels werden Gabriel
Knight und seine Assistentin Grace Nakimura zum ersten Mal vorgestellt.
Es dreht sich um
Voodomorde, das Thema Voodoo an sich und eine mysteriöse Erbschaft, die Gabriel von
seinen deutschen Vorfahren übertragen bekommt. Die Charaktere und die sorgfältig
erzählte Geschichte des Spiels sind so glaubwürdig, dass man schnell davon gefangen wird
und es, wie ein gutes Buch, nicht gerne beiseite legen mag.
Sins of the fathers ist ein
hauptsächlich aktionsorientiertes Spiel, das wenig von Videosequenzen unterbrochen wird.
Die Rätsel sind nach klassischer
Adventure-Art durch Aufsammeln und Benutzen von Gegenständen sowie durch Interviews mit
den Charakteren in einem Dialogfenster auszuführen.

Beim Aufsammeln kann es gelegentlich
zu Hängern wegen der veralteten Grafik kommen, da man die Gegenstände nicht immer sofort
entdeckt. Außerdem hat das Spiel einige Sequenzen, in denen man Aktionen sehr schnell
ausführen muss, was auf moderneren Computern zu Problemen führen kann.
Mehrere Anläufe
sind zu erwarten, bei denen man teilweise mit der Spielgeschwindigkeit im Optionsmenü
herumexperimentieren kann, um voranzukommen.
Das Grafikadventure Gabriel Knight I -
Sins of the fathers wurde 1994 von Sierra veröffentlicht und hat dementsprechend eine
Steuerung der etwas älteren Art.
In der Kopfzeile befindet sich eine Gameleiste mit
Actionicons, die jeweils angewählt werden können, um sie auf bestimmte Gegenstände
anzuwenden, wie etwa "laufen, "ansehen", "Frage stellen",
"etwas sagen", "aufnehmen", "öffnen", "benutzen"
und "bewegen". Der Cursor an sich verändert sich also nicht und zeigt auch
keine Hotspots an, wenn man über bestimmte Gegenstände fährt.
Mir persönlich gefiel
dieses Handling beim Spielen sehr gut, da es mir mehr Freiraum zum Erforschen als ein
"intelligenter" Cursor gegeben hat - aber das ist natürlich Geschmackssache.
Weiterhin sind in der Titelleiste das Inventoryfenster und das Fenster mit den bereits
geführten Gesprächen anklickbar. Der aktive Gegenstand sowie der aktuelle Punktestand
befinden sich stets sichtbar daneben.
Hinter dem roten Button verbirgt sich das
Optionsmenü, in dem man Speicher- und Ladevorgänge ausführen sowie Musik-, Sound und
Textoptionen anpassen kann.
Die Charaktere des Spiels haben alle individuelle, lebendige
und teilweise sehr bekannte Stimmen (Tim Curry), die in der deutschen Version in der
Fußzeile übersetzt angezeigt werden. Eine deutsche Stimmensynchronisation gibt es nicht.
386
4 Mb RAM
VGA Videokarte
2 Mb freier Festplattenspeicher
2faches CD-ROM-Laufwerk
Soundkarte
Ein klassisches Adventurespiel, das trotz
veralteter Grafik ein großes Maß an angenehmem Handling bietet und dem Mysteryfan eine
ausgezeichnete interaktive Story liefert.
-Gabriel Knight I Startseite-
© Susanne Würfel & Schattenjaeger.de
Germany 2001