Ein Kult-Adventure!

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Das Spiel:

"Gabriel Knight I - Sins of the Fathers" ist ein klassisches Adventure, das 1994 von Sierra veröffentlicht wurde. Mit neueren PCs können eventuell ein paar kleinere Problemchen beim Spielen auftreten, denn dieses Kultspiel, dass auch heute noch eine Fangemeinde hat, fühlt sich erst auf einem 486er mit gutem alten DOS so richtig wohl.
Trotz dieses Umstandes funktioniert es bei mir unter Win98 aber gut.

Story und Rätsel:

Gabriel Knight blickt auf den Jackson Square in New Orleans In der Story des Spiels werden Gabriel Knight und seine Assistentin Grace Nakimura zum ersten Mal vorgestellt.
Es dreht sich um Voodomorde, das Thema Voodoo an sich und eine mysteriöse Erbschaft, die Gabriel von seinen deutschen Vorfahren übertragen bekommt. Die Charaktere und die sorgfältig erzählte Geschichte des Spiels sind so glaubwürdig, dass man schnell davon gefangen wird und es, wie ein gutes Buch, nicht gerne beiseite legen mag.
Sins of the fathers ist ein hauptsächlich aktionsorientiertes Spiel, das wenig von Videosequenzen unterbrochen wird.
Die Rätsel sind nach klassischer Adventure-Art durch Aufsammeln und Benutzen von Gegenständen sowie durch Interviews mit den Charakteren in einem Dialogfenster auszuführen.
Mitten in einem Voodooritual Beim Aufsammeln kann es gelegentlich zu Hängern wegen der veralteten Grafik kommen, da man die Gegenstände nicht immer sofort entdeckt. Außerdem hat das Spiel einige Sequenzen, in denen man Aktionen sehr schnell ausführen muss, was auf moderneren Computern zu Problemen führen kann.
Mehrere Anläufe sind zu erwarten, bei denen man teilweise mit der Spielgeschwindigkeit im Optionsmenü herumexperimentieren kann, um voranzukommen.

Gameplay:

Das Grafikadventure Gabriel Knight I - Sins of the fathers wurde 1994 von Sierra veröffentlicht und hat dementsprechend eine Steuerung der etwas älteren Art.
In der Kopfzeile befindet sich eine Gameleiste mit Actionicons, die jeweils angewählt werden können, um sie auf bestimmte Gegenstände anzuwenden, wie etwa "laufen, "ansehen", "Frage stellen", "etwas sagen", "aufnehmen", "öffnen", "benutzen" und "bewegen". Der Cursor an sich verändert sich also nicht und zeigt auch keine Hotspots an, wenn man über bestimmte Gegenstände fährt.

Die Gameleiste

Mir persönlich gefiel dieses Handling beim Spielen sehr gut, da es mir mehr Freiraum zum Erforschen als ein "intelligenter" Cursor gegeben hat - aber das ist natürlich Geschmackssache.
Weiterhin sind in der Titelleiste das Inventoryfenster und das Fenster mit den bereits geführten Gesprächen anklickbar. Der aktive Gegenstand sowie der aktuelle Punktestand befinden sich stets sichtbar daneben.
Hinter dem roten Button verbirgt sich das Optionsmenü, in dem man Speicher- und Ladevorgänge ausführen sowie Musik-, Sound und Textoptionen anpassen kann.
Die Charaktere des Spiels haben alle individuelle, lebendige und teilweise sehr bekannte Stimmen (Tim Curry), die in der deutschen Version in der Fußzeile übersetzt angezeigt werden. Eine deutsche Stimmensynchronisation gibt es nicht.

Systemanforderungen:

386
4 Mb RAM
VGA Videokarte
2 Mb freier Festplattenspeicher
2faches CD-ROM-Laufwerk
Soundkarte

Persönliches Fazit:

Ein klassisches Adventurespiel, das trotz veralteter Grafik ein großes Maß an angenehmem Handling bietet und dem Mysteryfan eine ausgezeichnete interaktive Story liefert.


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Autor: Susanne Würfel
Internet: http://www.geocities.com/schattenjaegergermany
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Germany 2001