Eins der ersten erfolgreichen "Action-Rollenspiele"!

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Der Background:

Die Jägerin vor der Kathedrale Der Februar des Jahres 1997 war der Geburtsmonat eines lang ersehnten und für seine Zeit technisch herausragenden Spiels namens Diablo.
Niemand hatte geglaubt, nicht einmal die Entwickler bei Blizzard selbst, dass dieses "Action-Rollenspiel" einen so beeindruckenden Erfolg haben würde, noch da damals die Zunft der Rollenspiele in einer tiefen Krise steckte, da die Games wegen den oft langen Entwicklungszeiten nicht selten schon bei der Veröffentlichung technisch veraltet sind.
"Diablo" ist auch heute noch ein Tipp für jede Spielesammlung, auch weil es zur Zeit recht günstig zu haben ist.

Das Gameplay:

Der Krieger mit Bogen Das Spielprinzip ist recht einfach gestrickt, es besteht darin in der Kathedrale vor dem kleinen Dorf Tristram Monster zu metzeln, um dadurch wertvolle magische Gegenstände zu erhalten und Erfahrungspunkte zu sammeln, bis man im finalen Kampf Diablo, dem Herr des Schreckens, gegenüber steht.
Ein Grund für den Erfolg des Spiels ist, dass "Diablo" unkompliziert zu spielen ist. Es müssen keine komplizierten Regeln beachtet werden, da sich das Spiel praktisch selbst erklärt. Ohne den oft sehr langen Blick in die Handbücher bei anderen neu gekauften Rollenspielen kann man schnell Erfolge feiern.
Eine immer neue, zufällige Erstellung der Dungeons lässt das Spiel zudem nicht langweilig werden, da bei einem zweiten Anfang neue Monster, Gegenstände und Räumlichkeiten gefunden werden können.
Doch wie immer ist nicht alles perfekt! Im Singelplayermodus kann man nur in ein Spielstand sichern, da es nur eine ".sav-Datei" unterstützt wird!
Desweiteren sind in "Diablo" wichtige Rollenspielelemente wie z.B. komplexe Aufträge von der Bevölkerung oder NSCs nicht vorhanden. Das Gameplay beschränkt sich hauptsächlich auf dumpfes Monsterschlachten, welches nur den eingeschränkten Sinn hat, gute Gegenstände zu ergattern. Dabei hätte die Hintergrundstory für das Spiel mehr Möglichkeiten geboten.
Eine kleine Zaubershow Auch gab es kurz nach dem Erscheinen von "Diablo" schon Trainer, wodurch Cheater im Multiplayerspiel sowie auch im Battle.net einem den Spielspaß ordentlich verderben konnten.
Das kostenlose Battle.net mit seinen Spiel- und Chatmöglichkeiten war sicherlich neben dem süchtig machenden Gameplay eine weitere Ursache für den großartigen Erfolg.
Kurz nach der Veröffentlichung entstanden unzählige Gilden, in denen sich die Diablo-Spieler großflächig organisierten. Es entstand ein reger Handel mit seltenen Gegenständen und so ist es kein Wunder, dass es selbst bis kurz vor dem Erscheinungstermin des 2. Teiles immer noch tausende Spieler gibt/gab, die sich ins Battle.Net einloggen, um ein paar gute Games zu spielen oder sich einfach nur in den Channels des Battle.Nets zur allabendlichen Chatrunde in der Community treffen.

Die Charaktere:

In Diablo schlüpft der Spieler in einen der 3 ihm zur Verfügung stehenden Charaktere und startet in dem kleinen Dorf Tristram, nahe der Kathedrale, in deren Untergrund sich grauenhafte Ereignisse abspielen.


Der Krieger (The Warrior)

Der Krieger

Der Krieger sticht besonders durch seine Stärke hervor, die ihn dazu befähigt schwere Waffen und Rüstungen zu tragen. Er ist auf Nahkampf spezialisiert, da er mit seinen Waffen ordentlich austeilt und viel Schaden einstecken kann.
Dafür hat er mit Magie wenig am Hut, denn seine Zauberkünste beschränken sich auf das Mindeste. Er kann zwar Zaubersprüche bis zu einem gewissen Grad erlernen, doch ihm fehlt die Schnelligkeit sie ordentlich anzuwenden.
Für Leute, die mit der Klinge schneller sind, als mit Worten!


Der Zauberer (The Sorcerer)

Der Zauberer

Der Zauberer ist ein mächtiger Gelehrter, der ohne zu zögern die schwierigsten Zaubersprüche spricht, die er mit aller Macht gegen seine Gegner wirken lässt. Auch aus großen Entfernungen kann er seine Macht skrupellos einsetzen.
Doch kommen die Gegner zu nahe, dann wird es gefährlich für diese eher schmächtige Gestalt. Da seine Stärke nicht annähernd der des Kriegers gleicht, sind Waffen und schwere Rüstungen für ihn nicht ohne weiteres benutzbar.
Außerdem bringen Treffer der Gegner ihn aus seiner Konzentration, so dass in mitten von Monstern mancher Zauberspruch nicht schnell genug gesprochen werden kann. Und dann noch diese Magieresistenzen einiger Gegner...!


Die Jägerin (The Rogue)

Die Jägerin

Die Jägerin entstammt der Zunft der "Sisters of the Slightless Eye" deren Mitglieder teuflisch gut mit dem Bogen umgehen können. Durch ihre hohe Beweglichkeit ist sie so schnell mit der gespannten Sehne, wie keine andere Klasse in Diablo.
Die Gegner werden schon auf großer Entfernung attackiert, so dass sie sich erst durch den Pfeilregen zu unserer Heldin vorkämpfen müssen und dabei meistens schon frühzeitig ihr Leben lassen.
Die Jägerin ist auch in der Lage als Nahkämpfer zu agieren, sowie besitzt sie weitaus bessere magische Fähigkeiten als der Krieger, wodurch sie sich in beide Richtungen entwickeln kann.