
Bernard lebt nach der Befreiungsaktion im Tollhaus zusammen mit der durchgedrehten
Medizinstudentin Laverne und dem kräftig gebauten Rocker Hoagie in einer WG. Eines Abends als das
Wetter draußen stürmisch ist, steht vor der Tür ein kleiner Hamster.
Laverne und Hoagie
haben interessante Ideen, was sie mit ihm anfangen könnten (Kopf abbeißen etc.). Doch
Bernard erkennt den kleinen putzigen Kerl sofort wieder. Es ist der Hamster von Ted
Edison und er hat eine Nachricht von Bernards alten Freund Grüntentakel.

Es ist ein
Hilferuf seines alten Freundes, denn Purpurtentakel ist das Abwasser des Hauses nicht
allzu gut bekommen und er will, wie konnte es anders sein, die Welt erobern. Dr. Fred,
der die Tentakel erschaffen hat, hat beide in sein Geheimlabor eingesperrt. Als
ehrenhafter Freund bricht Bernard sofort mit seinen Zimmergenossen auf um "Grün"
zu retten.
Im Tollhaus angekommen machen sich die drei auf die Suche nach dem
Geheimlabor. Mit kühnem Verstand und haarscharfer Beobachtungsgabe findet Bernard
das Geheimlabor und befreit die Tentakel.

Doch die Besinnung kommt zu spät. In dem Brief stand doch Purpurtentakel will die
Welt erobern. Dr. Fred hat natürlich eine Erfindung parat, eine Zeitmaschine, mit der
Bernard, Laverne und Hoagie aufbrechen sollen um Purpurtentakel schon
vor einem Tag aufzuhalten. Als
Laverne noch fragt, wieso alle drei in die Zeit zurück reisen antwortet Dr. Fred, das
so die Chance größer ist das wenigstens einer heil ankommt.
Und so nimmt das Chaos seinen Lauf, Hoagie landet in der Zeit von George Washington
und Benjamin Franklin, Bernard kommt einen Tag vor der Zeitreise wieder im Tollhaus
an, und Laverne strandet in der Zukunft, wo Tentakel die Welt regieren.

"Day of the Tentacle" ist ein typisches Point&Click-Adventure, mit einer
lucasarts-typischen Verbenleiste und einem typischen Inventory. Gespräche erfolgen in Multiple-Choice.
Von den Rätseln ist dieses Spiel oberste Spitze, die Schwierigkeit steigt immer mehr
an und alle Rätsel sind logisch, trotzdem aber witzig.
Grafik: Trotz VGA-Grafik sind die Hintergründe und Figuren sehr gut.
Es ist alles im Comicstil und somit ist es auch nicht wunderlich, das die
Wände im Haus nicht immer senkrecht sind.
Die Figuren wirken witzig, wie zum
Beispiel Laverne in einem Tentakelkostüm oder George Washington mit
klappernden Gebiss.
Sound: In dem Punkt Musik und Sprachausgabe hat sich Lucasarts nicht lumpen
lassen. Die Musik unterstreicht die Atmosphäre im Haus und die skurrilen Charaktere.
Die Sprachausgabe ist gut und passend zu dem Charakter.

Dott ist ein fesselndes Adventure rund um die Rettung der Welt vor Purpurtentakel. Auch wenn die
Grafik besonders jetzt nicht mehr überzeugen kann, gleicht die Story und die witzigen
Rätsel dieses Manko um ein Vielfaches wieder aus.
Die Rätsel sind lustig und logisch
aufgebaut aber schon nicht ganz einfach zu lösen. Dott ist als Adventure nur zu empfehlen.