"Dark Project 2 - The Metal Age" wurde von Looking Glass (die leider pleite gegangen sind)
programmiert und
Eidos übernahm den Vertrieb.
Das Vorgängerspiel "Dark Project: Der Meisterdieb" wurde wegen seines innovativen Spielprinzips
von Presse und Spielern gefeiert, so dass "Dark Project 2 - The Metal Age" sehnsüchtig erwartet wurde.

Sie spielen den Dieb Garrett, einen Meister seines Faches.
Er ist in seine alte Stadt zurückgekommen, aber ein neuer Sheriff hat die Macht an sich gerissen. Dieser ist aber mehr als
ein Hüter des Gesetzes.
Gorman Truart ist ein Mann mit einem dunklen, geheimen Vorhaben. Die Bettler und Armen
verschwinden von einem Tag auf den anderen spurlos von der Straße.
"Teilweise, legitime" Einsätze werden von bekannten
Aufpassern durchgeführt. Die Steigerung der Wachen stürzt die Gegend in eine falsche Sicherheit, wo Korruption, Schwindel und
Täuscherei einen Faden durch die Organisation des Sheriffs zieht.

Diese Story hat es in sich! Im Laufe des Spiels wird der Spieler immer mehr in den Bann gezogen.
Die Missionen sind sehr abwechslungsreich gestaltet, so dass man dass Spiel am
liebsten an einem Stück durchspielen will.
Viele Gemeinsamkeiten zu den modernen 3D-Shootern wird man abgesehene von der Ego-Perspektive nicht finden: Garrett hantiert mit lautlosem Prügel, mit dem er
die Wachen einfach erledigen kann, wenn man es schafft sich leise an sie heranzuschleichen und sie richtig trifft.
Ansonsten gibt es in seinem Inventar noch einen Bogen mit
z.B. Gas(Betäubung)-, Feuer, Moos (Schrittdämpfung auf z.B. Fliesen) und Wasserpfeilen zum Löschen der hellen verräterischen Fackeln. (Gas-)Minen und Blitzbomben dürfen
natürlich auch nicht fehlen.

Doch "The Metal Age" besitzt nicht nur gute Seiten. Das Spiel spielt im Metallzeitalter. Doch gibt es im Metallzeitalter Roboter und Überwachungskameras?
Nicht nur dass
sie nicht in die Zeit hineinpassen, sie zerstören auch einen großen Teil der Atmosphäre. Ganz besonders in den letzten Leveln wird die Zahl der Roboter so groß, dass man
das Spiel einfach in die Ecke werfen will, weil es einfach zu viele sind.
Des weiteren kommen noch die Bugs hinzu, vor allem die berühmten "Clipping-Errors": Wachen und Roboter hängen während ihrer Patrouillen in der Wand fest oder sehen
den Spieler durch die Wand durch.
Es ist wirklich nervig und spaßraubend, wenn man einen Roboter hört und sich darauf hinter einer Ecke versteckt um ihm aufzulauern.
Nach fünf Minuten des Wartens wagt man einen Blick um die Ecke und sieht den Roboter gegen die Wand laufen! Der erste Teil war in dieser Beziehung wesentlich besser.
Die Systemanforderungen sind auch gestiegen: So braucht man z.B. die Mission "Docks" nicht ab einem PIII 500 und einer 16 MB Grafikkarte zu spielen,
da sie so erheblich ruckelt und das Spiel zur Diashow wird.
Mindestanforderung laut Packung:
- Pentium II 233 Mhz
- 48 MB RAM
- 3D-Grafikbeschleuniger mit mind 4MB RAM
- 250MB Festplattenplatz
- Win 95/98
- 4x - CD ROM-Laufwerk
Empfohlene Konfiguration:
- Pentium III 500 Mhz
- 64 MB RAM(besser 128)
- 3D-Grafikbeschleuniger mit mind 16(oder mehr)MB RAM
- 600MB Festplattenplatz
- Win 95/98
- 8x - CD ROM-Laufwerk
Einen Kauf ist The Metal Age auf jeden Fall wert! Mich persönlich hat es nicht so
in Gänsehaut-Stimmung versetzt wie "Der Meisterdieb", aber es ist ein würdiger
Nachfolger!
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