Einfache Bedienung von DOSBox unter Einsatz von D-Fend!

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Das Frontend D-Fend

D-Fend ist eine Eingabemaske für Windows 95 bis Windows XP, die Befehle des Benutzers aufnimmt und an das Backend (in diesem Falle DOSBox) zur Weiterverarbeitung übergibt. Dadurch entfällt das lästige Eingeben von Befehlen, wodurch komplexe DOSBox-Konfigurationen mit einigen Mausklicks zusammenstellbar sind. Für jedes Spiel kann in D-Fend ein Profil abgespeichert werden, so dass nach der Profilerstellung der Spielstart mit nur einem Klick auf den Play-Button möglich ist.
Also ran an D-Fend! Wir laden das Programm herunter und dazu gleich die ebenfalls angebotene deutsche Sprachdatei. Wir installieren D-Fend, kopieren die entpackte Sprachdatei in den Ordner "lang" der sich in dem D-Fend-Verzeichnis befindet und starten D-Fend.
Beim ersten Start fragt uns D-Fend, wo wir DOSBox auf unserem PC installiert haben und wir geben den entsprechenden Ordner an. Danach ändern wir die Sprache, indem wir im Menü auf "Help" gehen und unter "Language" das Häckchen auf "Deutsch" setzen.
Im Grunde ist das wenige Englisch in D-Fend für viele Leute kein Problem. Jedoch möchte ich hier nicht diejenigen ausschliessen, die mit Englisch nicht so gut klar kommen.


Spielinstallation und Spielstart:

Nachdem wir D-Fend eingerichtet haben, legen wir das erste Spieleprofil an, welches uns zu Beginn bei der Installation des gewünschten DOS-Spiels hilft. Sternenschweif wird hierbei erneut unser Beispiel sein.
Das jungfräuliche D-Fend nach der Installation Als erstes klicken wir auf den Button "Neues Profil erstellen" (erster Button von links unter "Datei") und geben folgend den Profilnamen und zunächst nur den Pfad zur setup.exe (hier: install.exe auf Sternenschweif-CD im CD-Rom-Laufwerk) an.
Den Haken bei "DOS-Box nach Spiel-Ende schließen" entfernen wir vorerst. Tritt nämlich ein Fehler auf, wird DOSBox sonst sofort beendet und wir können dadurch nicht mehr die vom Spiel ausgegebene Fehlerinformation lesen.
Dann klicken wir auf ">>" und weiter gehts. Bei "Cycles" stellen wir den Wert "8000" ein. Zu dieser Einstellung werde ich im Kapitel Spielgeschwindigkeit noch Genaueres berichten. Bei "Grafikkarte" kann in der Regel die Einstellung "auto" beibehalten werden.
Mit einem weiteren Klick auf ">>" gehen wir zu den Mounteinstellungen. Dort ist in der Regel schon ein Eintrag vorhanden, den wir verändern wollen, indem wir ihn markieren und auf "Bearbeiten" klicken.
Als Ordner wählen wir unser dosspiele-Verzeichnis, die Laufwerksbezeichnung lassen wir frei und bei Mount-Typ nehmen wir "Drive". Wenn wir Windows XP benutzen machen wir einen Haken bei Input/Output-Kontrolle. Als virtuellen Laufwerksbuchstaben nehmen wir "C" und schließen die Bearbeitung mit "OK".
Da Sternenschweif ein CD-Rom-Laufwerk benötigt, müssen wir dieses ebenfalls mounten. Dafür gehen wir auf "hinzufügen", wählen unser CD-Rom-Laufwerk aus, lassen die Bezeichnung frei, als Mount-Typ nehmen wir "CDROM", machen (unter XP) einen Haken bei Input/Output-Kontrolle, wählen als virtuellen Laufwerksbuchstabe "D" und schließen das Ganze mit "OK" ab.
Dann geht es mit ">>" zu den Soundeinstellungen, wo wir nichts ändern und weiter zu den Speichereinstellungen, wo auch keine Änderung nötig ist.
Mit "Finish" schließen wir die Profilerstellung ab.
Nun makieren wir das neuerstellte Profil mit einem Klick und starten die Installation mit einem Klick auf den zweiten, roten Play-Button. Wir installieren Sternenschweif und schließen danach das DOSBox-Fenster.
D-Fend mit einigen eingerichteten Profilen Dann makieren wir erneut das Profil und klicken zum Bearbeiten auf den Button für die Profileinstellungen (Lupe mit dem roten Pluszeichen). Wir gehen auf die Karteikarte "Spieloptionen" und stellen die Spielstart-EXE ein (z.B. g:/dosspiele/schweif/schweif.exe). Dann gehen wir auf die Karteikarte "Allgemein" und machen einen Haken bei "Maus Auto-Lock", je nach Wunsch bei "Vollbild" oder nicht und sichern die Einstellungen mit einem Klick auf "OK".
Darauf starten wir Sternenschweif mit einem Klick auf den ersten, blauen Play-Button, machen die Soundeinstellungen (1. Musik von CD oder Roland MT-32/MPU Midi, 2. Soundblaster digital) und freuen uns, dass die Sache so gut geklappt hat!
Ist ein Spiel schon istalliert, kann natürlich gleich die Spielstart-EXE in das Profil eingegeben werden. Es ist aber trotzdem ratsam, zuerst einmal die Setup-EXE zu starten, um die Soundeinstellungen zu aktualisieren (DOSBox emuliert mit Standardeinstellung einen normalen Soundblaster).
Spielt man nicht im Vollbildmodus sondern im Fenster, bewirkt der Haken bei "Maus Auto-Lock", dass der Mauszeiger im DOSBox-Fenster gefangen bleibt. Viele Spiele sind ohne diese Einstellung nicht mit der Maus steuerbar. Möchte man ihn zwischenzeitlich in der Windowsumgebung benutzen, befreit man ihn, indem man einmal auf die Windowstaste drückt.



The Cabal, August 2004


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